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Der Mensch aus biologischer Sicht

Der Mensch in der biologischen Systematik

"Der Mensch (Homo sapiens) ist innerhalb der biologischen Systematik ein Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Die Beziehung zu anderen Lebewesen ist umstritten. Eine Gruppe sieht den Menschen unter den Lebewesen vor allem zahlreiche kognitive Fähigkeiten ausgezeichnet. Das Christentum und Aristotelische Weltbid spricht von der "Krone der Schöpfung". Diese Eigenschaften konstituieren die menschliche Kultur und Gesellschaft sowie die Fähigkeiten zur Reflexion und Transzendenz. Andere Positionen vertreten unter Verweis auf die vielen Lebewesen gemeinsame Fähigkeit zur Antizipation eines zeitunabhängigen Ich-Begriffs eine Kontinuität dieser Eigenschaften und folgern daraus eine De-Konstruktion des Menschbegriffs.

Früher wurden Mensch (Hominidae) und Menschenaffen (Pongidae) insbesondere aufgrund der besonderen geistigen Entwicklung des Menschen als zwei getrennte Familien betrachtet, jüngere Untersuchungen sehen jedoch zwischen beiden Gruppen ein engeres Verwandtschaftsverhältnis und stellen sie daher in eine gemeinsame Familie. Der moderne Mensch ist die einzige bis heute überlebende Art der Gattung Homo.

Früher wurde für den modernen Menschen auch die wissenschaftliche Bezeichnung Homo sapiens sapiens benutzt, um zum Ausdruck zu bringen, dass der Neandertaler (früher auch Homo sapiens neanderthalensis) zu derselben Art gehörte wie der moderne Mensch. Diese Ansicht gilt heute als veraltet. Die moderne Bezeichnung lautet deshalb schlicht Homo sapiens. Sie leitet sich aus dem Lateinischen von homo ?Mensch? und sapiens ?weise? ab."

aus: Wikipedia